PDF-Barrierefreiheit prüfen
oder hierher ziehen.
Es wird nichts hochgeladen — der Schnell-Check läuft lokal in Ihrem Browser.
Sofort-Ergebnis:
Die Vollprüfung lädt Ihre Datei verschlüsselt auf unsere EU-Server, prüft alle PDF/UA-Regeln mit der branchenüblichen veraPDF-Engine und erstellt einen herunterladbaren Bericht. Ihre Datei wird sofort nach der Analyse gelöscht — gespeichert werden nur die Ergebnisse und ein Prüf-Fingerabdruck (Hash).
Analyse läuft…
Ihre Datei wird hochgeladen.
Ergebnis der Vollprüfung
Wir ergänzen die Tag-Struktur automatisch und bitten Sie anschließend, die Bilder zu beschreiben — wir können nicht wissen, was ein Bild zeigt, und eine falsche Beschreibung ist schlechter als keine.
Gefundene Probleme
Ihr Dokument wird repariert…
Tags werden ergänzt und das Ergebnis geprüft. Das dauert meist unter einer Minute.
Bilder beschreiben
PDF/UA-Konformität erklären (optional)
Wir können die Datei als PDF/UA-konform kennzeichnen — aber nur Sie können bestätigen, was ein Prüfprogramm nicht feststellen kann. Setzen Sie den Haken nur, wenn alle folgenden Aussagen zutreffen. Ohne Haken erhalten Sie die reparierte Datei trotzdem.
Ihr Dokument ist repariert
Diese Datei konnte nicht geprüft werden
Was prüft das PDF-Prüftool für Barrierefreiheit?
Ein PDF kann auf dem Bildschirm korrekt aussehen und für Screenreader, Tastaturnutzung oder andere assistive Technologien trotzdem schwer zugänglich sein. Das Prüftool untersucht die technische Struktur, die diese Werkzeuge benötigen. Sie können mit einem privaten Schnell-Check im Browser beginnen und anschließend bewusst die Vollprüfung starten, wenn Sie eine tiefere, maschinell testbare PDF/UA-Prüfung benötigen.
Was erkennt der Schnell-Check?
Der Schnell-Check läuft lokal in Ihrem Browser und lädt die Datei nicht hoch. Er beantwortet zunächst die grundlegenden Fragen:
- Ist das PDF getaggt? Tags bilden die Struktur, mit der Absätze, Überschriften, Listen, Tabellen und andere Inhalte für assistive Technologien gekennzeichnet werden.
- Sind Dokumenttitel und Sprache festgelegt? Diese Angaben helfen Screenreadern, das Dokument richtig anzukündigen und passende Ausspracheregeln zu verwenden.
- Ist genügend technische Struktur für eine Vollprüfung vorhanden? Ein grundlegender Fehler kann zeigen, dass eine Korrektur im Quelldokument sinnvoller ist, bevor einzelne Validator-Befunde untersucht werden.
Was prüft die Vollprüfung?
Die optionale Vollprüfung lädt das PDF über eine verschlüsselte Verbindung zum Dienst in Frankfurt und prüft mit veraPDF die maschinell testbaren PDF/UA-Regeln. Dabei werden mehr als 100 technische Anforderungen untersucht, unter anderem die Dokumentstruktur und die Zuordnung sichtbarer Inhalte zum Tag-Baum. Typische Befunde betreffen fehlende oder ungültige Tags, nicht zugeordneten Inhalt, Abbildungen und Annotationen, Rollenfehler oder fehlende Metadaten.
Der Bericht übersetzt die technischen Befunde in verständliche Hinweise. Eine bestandene automatische Prüfung ist ein sinnvoller Nachweis dafür, dass die maschinell testbaren Regeln erfüllt wurden. Sie ist jedoch keine Zertifizierung dafür, dass das Dokument vollständig barrierefrei ist.
Was kann nur ein Mensch beurteilen?
Ein Prüfprogramm kann nicht zuverlässig entscheiden, ob ein Alternativtext den Zweck eines Bildes erklärt, ob die Lesereihenfolge für einen Menschen logisch ist, ob Überschriften die tatsächliche Dokumenthierarchie wiedergeben oder ob eine komplexe Tabelle mit einem Screenreader verständlich nutzbar ist. Diese Punkte benötigen weiterhin eine manuelle Prüfung.
Deshalb trennt PDFChecks automatisierte Befunde von Anforderungen, die menschliches Urteil brauchen. Ein erfolgreiches automatisiertes Ergebnis wird nicht als Rechtskonformität, Zertifizierung oder Garantie für vollständige Barrierefreiheit dargestellt.
Wie hängen PDF/UA, WCAG und EN 301 549 zusammen?
PDF/UA (ISO 14289-1) ist der PDF-spezifische Standard, auf den sich die technische Vollprüfung bezieht. WCAG beschreibt breitere Barrierefreiheitsziele für digitale Inhalte. EN 301 549 wird in Europa für Anforderungen an barrierefreie Informations- und Kommunikationstechnik verwendet. Die Regelwerke überschneiden sich, sind aber nicht identisch. Ein PDF/UA-Validator kann viele technische Anforderungen in der Datei prüfen, aber weder alle WCAG-Ergebnisse beurteilen noch die rechtliche Einhaltung des BFSG oder anderer Vorschriften bestätigen.
Mehr dazu finden Sie im Ratgeber PDF/UA und WCAG sowie in der Schritt-für-Schritt-Anleitung PDF auf Barrierefreiheit prüfen.
Wie wird Ihre Datei verarbeitet?
Der Schnell-Check bleibt auf Ihrem Gerät. Erst wenn Sie die Vollprüfung ausdrücklich starten, wird das PDF für die Analyse auf den EU-gehosteten Dienst hochgeladen. Das hochgeladene Original wird gelöscht, sobald die angeforderte Verarbeitung abgeschlossen ist. Der Übergang vom lokalen Schnell-Check zur serverseitigen Vollprüfung wird auf der Seite ausdrücklich angezeigt.
Was tun nach einer fehlgeschlagenen Prüfung?
Beginnen Sie mit dem grundlegendsten Problem. Fehlt eine brauchbare Tag-Struktur, bringt es wenig, zuerst einzelne Detailfehler zu korrigieren. Wenn möglich, gehen Sie zum Quelldokument zurück, verbessern Sie dort Überschriften, Listen, Tabellen und Bildbeschreibungen und exportieren Sie anschließend erneut ein getaggtes PDF. Unser Word-Export-Ratgeber erklärt die wichtigsten Einstellungen; der Ratgeber zu Tag-Fehlermeldungen erläutert häufige Validator-Befunde.
Prüfen Sie die Datei danach erneut. Ziel ist nicht nur eine bessere Punktzahl, sondern das Entfernen technischer Barrieren und anschließend die manuelle Kontrolle der Punkte, die Software nicht beurteilen kann.
So funktioniert es
1. Sofort-Check
Datei auswählen und sofort die Grundlagen sehen — Tags, Titel, Sprache. Läuft lokal; nichts wird hochgeladen.
2. Vollprüfung
Ein Klick lädt die Datei auf unsere EU-Server für die vollständige PDF/UA-Prüfung mit über 100 Regeln und verständlichen Erklärungen.
3. Prüfbericht
Laden Sie einen datierten Bericht mit Prüf-Hash herunter — als Nachweis für Ihre Compliance-Unterlagen.
Wen betrifft das?
Seit Juni 2025 verpflichtet das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) — die deutsche Umsetzung des European Accessibility Act — Unternehmen aus E-Commerce, Banken, Verkehr und Telekommunikation, kundenbezogene Dokumente barrierefrei bereitzustellen. Kleinstunternehmen (unter 10 Beschäftigte und 2 Mio. € Umsatz) sind bei Dienstleistungen weitgehend ausgenommen. Die meisten PDFs scheitern an den Grundlagen — meist, weil sie ohne Tags exportiert wurden.
Häufige Fragen
Wird meine Datei wirklich nicht hochgeladen?
Der Schnell-Check nutzt die Verarbeitung Ihres eigenen Browsers (pdf.js), um die Datei lokal zu untersuchen — in den Netzwerk-Tools Ihres Browsers können Sie nachprüfen, dass keine Datei Ihren Rechner verlässt. Nur die optionale Vollprüfung lädt die Datei hoch, und sie wird sofort nach der Analyse gelöscht.
Was bedeutet ein negatives Ergebnis rechtlich?
Unsere Ergebnisse sind automatische Prüfungen nach PDF/UA (ISO 14289-1) — keine Rechtsberatung und keine Konformitätszertifizierung. Sie zeigen, was assistive Technologien mit Ihrem Dokument tun können und was nicht — die inhaltliche Grundlage der gesetzlichen Anforderungen.
Mein PDF ist durchgefallen — was nun?
Die meisten Fehler haben eine Ursache: Das Dokument wurde ohne Tags exportiert. Ein erneuter Export aus Word mit aktivierten Dokumentstrukturtags behebt bei einfachen Dokumenten die Grundlagen. Die Vollprüfung liefert eine vollständige, priorisierte Liste mit Lösungshinweisen.
Ratgeber
- Gilt das BFSG (European Accessibility Act) für mein Unternehmen? (Kostenloser Check)
- PDF/UA vs. WCAG 2.1: Was für Ihre Dokumente wirklich gilt
- Barrierefreies PDF aus Microsoft Word exportieren
- PDF-Kompatibilität prüfen: Funktioniert Ihr PDF überall?
- Fehlermeldungen bei getaggten PDFs: Bedeutung und Lösung
- PDF auf Barrierefreiheit prüfen: Schritt für Schritt